Vivian Roese

geb. Büttner
Ich habe 2013 als eine der ersten Medienwissenschaftler im Bereich Social Media promoviert und dabei das Thema Viralität im Netz untersucht. Forschungsgegenstand: ein umgefallener Blumenkübel aus Neuenkirchen und sein Medienhype darum. Ich war u.a. Web-Producerin, News-Redakteurin, Mobil-CvD, Kolumnistin, Pop-Sternchen, Eisverkäuferin, Autorin. Bin heute tätig als Social-Media-Redakteurin ,-Managerin und -Beraterin und Speakerin. Schwerpunkt: Virale Themen in den Social Media. Und Blumenkübel.

Und warum das Ganze?

Ich arbeitete bereits als freiberufliche Redakteurin, als ich über das Thema „Viralität im Netz“ promovierte. Ein Thema, das mich besonders reizte, und das ich später „Akzidentielle Medienhypes“ nannte. Der Graben zwischen den Netzhypes in meiner Timeline und dem langsam zum Klassiker werdenden Journalisten-Lied „Kein Schwein kauft noch Print“, den sah ich quasi jeden Tag. Ich fragte mich: Wie kommt es, dass sogar ein umgefallener Blumenkübel in der Netzwelt mehr Begeisterung und Reactions auslöst, als eine Meldung, die vielleicht halbherzig von der dpa kopiert ist, aber dennoch einen gewissen Newswert hat?

Wie ich arbeite

Ein Beispiel
Um zu zeigen, wie man auf Content kommen kann, der passgenau auf die Zielgruppe in den Social Media zugeschnitten sind, hier ein Beispiel. Für Himate, das Jugendportal des Südkurier, dachte ich mir das Listicle "Sieben Gründe, warum jeder mit einer Julia befreundet sein sollte" aus. Und das kam so: